Ergebnisse der 1. Woche Produktivitäts-Training

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Was für eine Woche .. Ich hätte ja nicht erwartet, dass mein Produktivitäts-Experiment so schnell Früchte trägt. In den letzten 6 Tagen bin ich auf insgesamt 26 Stunden produktiver Arbeitszeit gekommen. Das klingt erst mal nicht nach sonderlich viel, gemessen an einer gewöhnlichen 40 Stunden Arbeitswoche. Trotzdem .. jeder der 25 Aufgaben, die ich dieser Zeit gemacht habe, war vorher gut überlegt und mit einer Stoppuhr gemessen. Die Zeit habe ich pausiert, wann immer ich von Kollegen oder durch Anrufe unterbrochen wurde oder mich beim Ablenken z.B. durch irrelevantes Surfen erwischt habe. Allein der dadurch entstandene Fokus hat den tatsächlichen Nutzen dieser Aufgaben gefühlt stark gesteigert.

Wie man auf dem Diagramm sieht, habe ich mich brav über der roten Minimum Linie gehalten und auch die Quantität ordentlich gesteigert. Ich bin zwar ein Fan von intelligentem Arbeiten und Effizienz, trotzdem geht momentan Effektivität und Quantität für mich vor. Erst einmal muss ich spüren, dass es gut voran geht und testen wozu ich tatsächlich in der Lage bin. Wenn ich einmal ein Niveau von guten 8 Stunden rein produktiver Arbeit erreicht haben, werde ich auch noch mehr auf Effizienz achten. Es ist gut vergleichbar mit einem Ausdauertraining zur Vorbereitung auf einen Marathon. Erst steigert man die Häufigkeit der Trainings (Quantität) und erst dann die Intensität der einzelnen Trainingseinheiten (Qualität). Ich glaube früher habe ich zu sehr auf Effizienz geachtet und zu wenig auf Effektivität.

Oder glaubst du, dass ich damit in die falsche Richtung denke? Wie geht es dir damit?

 

Ben

Link zum Originalartikel: Produktivität um 5% pro Tag steigern